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KEM + KLAR!

2024 bietet beste Aussichten für Fördermittel für Bürger und Gemeinden in unserer KEM & KLAR! Region Schöcklland.

Das vergangene Jahr hat, durch den menschengemachten Klimawandel bedingt, weltweit und auch in Österreich erneut Klima- & Temperaturrekorde gebrochen mit bedenklichen und kostenintensiven Konsequenzen. Um den Klimawandel in noch vertretbaren Grenzen zu halten sind wir alle gefordert so schnell wie möglich aus dem Verbrennungszeitalter umzusteigen in eine nachhaltige und klimaneutrale Zukunft. Dafür gibt es Unterstützung.

Schöcklland. Aber wie können wir in unserer Region von fossilen Energieträgern unabhängiger werden? Ein Großteil der schädlichen Emissionen entsteht bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und Wärmeverlusten im Wohn-Bestand, eine schnelle Verbesserung ist notwendig! Hierbei unterstützen Bund und Land die Gemeinden und BürgerInnen auf dem Weg zur lokalen Energiewende im neuen Jahr mit lukrativen Förderungen und Beratungsprogrammen.

Die öffentlichen Förderungen für Privathaushalte für Heizungstausch und Sanierung sind massiv angehoben worden, besser wird es nicht mehr kommen! Auch für Gemeinden gibt es für klimarelevante Projekte erhebliche Investitionszuschüsse, mit zusätzlicher Förderung für e5-Gemeinden! Eine Voraussetzung ist dabei eine fachgerechte Energieberatung, diese kann über die ausgeschriebenen Klima- und Energieberatungstermine je Gemeinde angefragt werden.

Privatpersonen werden beim Tausch eines fossilen Heizsystems gegen einen klimafreundlichen Nah- bzw. Fernwärmeanschluss und – wo dies nicht möglich ist – auf eine Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung mit bis zu 75% Förderung unterstützt. Die maximale Fördersumme setzt sich zusammen aus Förderpauschalen für die einzelnen klimafreundlichen Heizsysteme und aus diversen Zuschlägen, z.B. für den Umstieg von Gas- auf Elektroherd oder für den zusätzlichen Einbau einer thermischen Solaranlage. Für Menschen im untersten Einkommensdrittel werden die Kosten für den Heizungstausch sogar bis zu 100 Prozent übernommen. https://kesseltausch.at/

Genau genommen sind es unsere Wände, Fenster, Türen und Dächer, die nicht ganz dicht oder nicht ausreichend genug gedämmt sind. Das führt zu hohen Energiekosten. Und wirklich gemütlich ist es auch nicht. Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt das Haus thermisch zu sanieren. Das Klimaschutzministerium unterstützt ab 01.01.2024 dabei mit einem Sanierungsbonus von bis zu 42.000 Euro für ein Privat-Haus, das ist gut für das Geldbörsel, und erst recht für das Klima. https://sanierungsbonus.at/

Zusätzliche Förderung für klimarelevante Projekte steirischer Gemeinden, Gemeindebetriebe und Gemeinwohlorganisationen gibt es vom 01.02.2024 bis 31.12.2024, optional bis 31.12.2025. Gegenstand der Förderung sind nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse zu energie- und klimarelevanten Projekten für Gemeinden und Gemeinwohlorganisationen in der Steiermark. Gefördert werden Projekte, die zur Senkung der Treibhausgasemissionen, Steigerung der Energieeffizienz, Anhebung des Anteils der Energie aus erneuerbaren Quellen sowie Klimawandelanpassung beitragen oder leistbare Energie- und Versorgungssicherheit ermöglichen. https://www.wohnbau.steiermark.at

Und zu guter Letzt: Alles neu bei PV-Anlagen! So sieht die Förderung ab 2024 aus: Um den Ausbau von Sonnenstrom in den nächsten Jahren weiter zu beschleunigen, wird das System vereinfacht. Für PV-Anlagen bis 35 Kilowatt peak (kWp) sowie entsprechende Speicher wird die Umsatzsteuer entfallen – es sind für diesen Umfang keine weiteren Förderanträge mehr notwendig! Genaue Information hierzu folgt im Januar noch vom Finanzministerium.

MEDIENAUSSENDUNG, 31.12.2023


Gutes Klima für KEM & KLAR! in unseren Gemeinderäten

Der gemeinsame Auftritt unserer Gemeinderätinnen und Gemeinderäte für KEM & KLAR! vor den Gemeinderatssitzungen in den letzten Monaten ist ein großartiges Statement für unsere Programme für nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz, Klimaneutralität und Klimawandelanpassung in der Region, sowie ein Ausdruck für die Bereitschaft, diese wichtigen Themen in den nächsten Jahren zusammen konsequent anzugehen.

Schöcklland. Die Gemeinden Stattegg, Weinitzen, St.Radegund, Kumberg & Eggersdorf beteiligen sich seit dem Sommer aktiv mit jeweiliger Verwaltung und Gemeinderat an der gemeinsamen KEM Klima- & Energie- Modellregion Schöcklland und seit neuestem auch an der KLAR! Klimawandel- Anpassungsregion Schöcklland. Dabei entwickeln wir gemeinsam mit interessierten BürgerInnen die notwendigen Konzepte und Umsetzungs-Maßnahmen zur Erreichung der ambitionierten Ziele.

Zum Beispiel haben die Gemeinden gleich zum Start der KEM im September mit ihren Gemeinderätinnen und Gemeinderäten angeregt, zu den Gemeinderatssitzungen nach Möglichkeit „autofrei“ anzureisen, als mobiles Vorbild für die BürgerInnen. 

In allen Verwaltungen hat sich die Energiebuchhaltung zur Identifizierung der Einsparpotentiale in den Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Steiermark etabliert. Es gibt sehr konkrete Ansätze zur Gründung von Erneuerbaren Energiegemeinschaften (EEG) unter Führung von Gemeinden.

Zwischenzeitlich wurde auch eine monatliche Sprechstunde zu Klima- und Energiefragen in allen Gemeinden eingerichtet. Nach telefonischer Voranmeldung wird hier eine Erst-Beratung an einem fixen Termin im Monat  angeboten. Der genaue Tag / Termin ist in jeder Gemeinde veröffentlicht worden. Ebenso ist die regelmäßige Information der BürgerInnen zu allen relevanten Themen über die Gemeinde-Medien und die lokale Presse bestens etabliert und funktioniert reibungslos!

Dazu KLAR!-Managerin Nicole Weichhart und KEM-Manager Martin Irmer: „Wir möchten uns bei allen Gemeindeverwaltungen, Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, Bürgermeistern sowie Bürgerinnen und Bürger für die tolle Unterstützung beim gelungenen Start der Region Schöcklland und beim aktiven Management gemeinsamer Maßnahmen bisher und auch in Zukunft ganz herzlich bedanken!“

Die KEM & KLAR! Region Schöcklland wird in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von vielfältigen Maßnahmen in den Gemeinden im Bereich Klimaschutz, Energiewende  und Klimawandelanpassung spielen. Wir freuen uns über die weitere aktive Beteiligung von BürgerInnen und Gemeinden sowie auf viele spannende Aktionen und Maßnahmen im kommenden Jahr! Bis dahin wünschen wir allen frohe und entspannte Feiertage sowie einen guten Start 2024!

Bilder: © KEM+KLAR! Gemeinden der Region Schöcklland
MEDIENAUSSENDUNG, 20.12.2023


Die Gemeinden der KEM Region Schöcklland gestalten die Energiewende mit lokalen Energiegemeinschaften

Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften versprechen einen nachhaltigen Zugang zu Energie sowie niedrigere Preise. Innerhalb von Energiegemeinschaften können Strom oder auch Wärme gemeinsam erzeugt, genutzt und gehandelt werden. Das macht den Ausbau der erneuerbaren Energie noch attraktiver. Die Energiewende wird vorangetrieben und die regionale Wertschöpfung gestärkt.

Schöcklland. Mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz können die Gemeinden im Schöcklland mit Ihren Bürger:innen, den örtlichen Vereinen, der Landwirtschaft und den Unternehmen die Energiewende durch Gründung von Energiegemeinschaften aktiv mitgestalten. Auch damit soll es gelingen, in unserer Region den Strombedarf zukünftig nachhaltig zu 100 % aus erneuerbaren Quellen zu decken.
Bild: © KEM+KLAR! Gemeinden der Region Schöcklland

Ganz einfach gesagt, bezeichnet eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) den Zusammenschluss von mindestens zwei Teilnehmer:innen zur gemeinsamen Produktion und Verwertung von Energie aus erneuerbaren Quellen. Der Sinn dieser regionalen Erzeugungsgemeinschaften ist es daher, dass Energie in unseren Gemeinden lokal produziert und von den Mitgliedern der EEG verbraucht wird.

Der Hauptzweck der EEG liegt dabei nicht im finanziellen Gewinn. Die EEG soll ihren Mitgliedern ökologische, wirtschaftliche oder auch sozialgemeinschaftliche Vorteile bringen. Die Teilnahme ist freiwillig und offen. Es muss eine Rechtspersönlichkeit (z. B. Verein, Genossenschaft) gegründet werden oder bereits bestehen.
Von den ersten Überlegungen bis hin zum laufenden Betrieb einer Energiegemeinschaft ist vieles zu entscheiden und in die Wege zu leiten. Neben der richtigen Zusammensetzung und passenden Organisationswahl ist der kooperative Austausch mit dem Netzbetreiber ein wesentliches Erfolgskriterium. Außerdem müssen einige Formalitäten beachtet und eingehalten werden.
Unterstützende Aufgabe der KEM Region Schöcklland ist es dabei, in Zusammenarbeit mit Experten und den Beteiligten in den jeweiligen Gemeinden sowie mit den Bürger:innen gemeinsam das richtige und passende Konzept der EEG zu definieren, die Einsetzung mit zu gestalten und die Realisierung mit vorzubereiten.

Dazu gibt es bereits einige laufende Aktionen, wie KEM-Manager Martin Irmer weiß: „Es gibt erste Ideen und laufende Initiativen in allen Gemeinden zur Konzepterstellung und der dazu passenden Bürgerbeteiligung. Ich bin hier in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern und den Gemeindeorganen da hier ein individueller und doch qualitativ hochwertiger Ansatz je Gemeinde erforderlich ist “. In den nächsten Monaten wird es dazu passend vielfältige Informations- und Gesprächsangebote in den Gemeinden geben, bitte die Informationen in den jeweiligen Gemeindemedien und Apps beachten.

Neben dem Thema der Energiegemeinschaften wird die KEM Region Schöcklland in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von vielfältigen Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Energiewende spielen. Wir freuen uns über weitere aktive Beteiligung von Bürger:innen und Gemeinden sowie auf viele spannende Aktionen!

Medienaussendung 07.11.2023 Gemeinden-Energiegemeinschften


Auftaktveranstaltung mit Presse am 17. Oktober 2023 in Kumberg

Im Jahr 2100 werden im Schöcklland Zitronen, Zypressen und Olivenbäume beste Wuchsbedienungen vorfinden zumal im Sommer deutlich über 40 Grad erreicht werden. Dieses Klima, welches mit der Toskana vergleichbar ist, basiert auf einer wissenschaftlichen Erhebung der GeoSphere Austria für das Schöcklland, unter den bisher gegebenen Rahmenbedingungen.

Dabei wird von einer Temperaturerwärmung von 4 ° für das Schöcklland ausgegangen. Würden wir jedoch die CO2-Emissionen mit sofortiger Wirkung auf null reduzieren, dann würde die Temperaturerwärmung nicht weiter voranschreiten und bei aktuellen ca. 1,3 Grad bestehen bleiben. Anpassungen an den Klimawandel sind daher unvermeidbar. Aus diesem Grund haben die Gemeinden Eggersdorf bei Graz, Kumberg, St. Radegund bei Graz, Stattegg und Weinitzen ein gemeinsames Projekt zur Anpassung an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel gestartet.

Die Widerstandskraft gegenüber klimwandelbedingte Extremereignisse, wie beispielsweise Trockenheit, Hitze oder Hochwasser, soll gesteigert werden. Die Land- und Forstwirtschaft soll dabei sukzessive auf den Klimawandel umgebaut werden. Der Wohn- und Baubereich soll die Auswirkungen des Klimawandels auch bei Neubauten oder Sanierungen berücksichtigen. Zusammengefasst, es soll mit solchen Maßnahmen das Schöcklland klimafit umgestaltet werden um zukünftig mit den Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich umgehen zu können.

Dieses Vorhaben wird dabei über das Förderprogramm „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ abgewickelt und, wie bereits auch unser KEM-Projekt, aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Aktuell stellen sich österreichweit 89 solcher Modellregionen ambitionierten Maßnahmen auf regionaler Ebene. Die beteiligten Gemeinden arbeiten gerade an besagten innovativen und ambitionierten Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, welche dann in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

Ideen sowie Anregungen über Anpassungsmaßnahmen sind gerne willkommen! Bitte nehmen Sie dazu an unserer Befragung teil: https://forms.gle/DZABb2zZuv1LtEkTA oder über den neben stehenden QR-Code:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ durchgeführt.


Was macht die KEM Region Schöcklland eigentlich in der Nacht?

Helle Köpfe sparen Energie durch angepasste Verdunkelung und leisten dabei zusätzlich einen Beitrag für Mensch, Natur und Astronomie

Schöcklland. Wann haben wir zuletzt einen prächtigen Sternenhimmel in unserer Gemeinde erlebt? Außerhalb der Ortschaften, keine Frage, aber das künstliche Licht in unseren Straßen, vor unserer Haustür, den Geschäften und auf Plätzen bleibt nicht ohne Folgen. Mensch, Natur, Astronomie und das Klima leiden unter zu heller Beleuchtung, ebenso der private und öffentliche Geldbeutel.

Verantwortlich sind die künstlichen Lichtquellen in unseren Ortschaften, die zur sogenannten „Lichtverschmutzung“ beitragen. Die künstliche Aufhellung hat viele unterschiedliche Folgen.

Der menschliche Organismus kann nur in der Dunkelheit das Hormon Melatonin herstellen. Bei bereits geringer Lichtintensität im Schlafbereich kommt es zu schlechterem Schlaf und Stress, der die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Künstliche Lichtquellen verwirren nachtaktive Insekten und Vögel. Straßenlaternen haben ein hohes Potenzial, um Insekten anzuziehen und gar zu verbrennen.
Durch die künstliche Aufhellung des Nachthimmels sind heute in Österreich nur mehr 10 Prozent der eigentlich mit freiem Auge sichtbaren Sterne zu erkennen!

Nicht effizient eingesetzte Beleuchtung verursacht unnötige Kosten und eine höhere Emission an Treibhausgasen. Oft ist auch eine Leistungsreduzierung oder Abschaltung bei Lampen in den späteren Nachtstunden – bei einem geringeren Verkehrsaufkommen – leicht durchführbar.

Überprüfen wir daher Grundstücksbeleuchtung, Straßenlaternen und andere Lichtquellen in unseren Orten auf effizienten Einsatz und sparsamere Ausleuchtung. Bei bedarfsangepasster Beleuchtung kann durch Maßnahmen zur Zeit- und Intensitätssteuerung eine Energieeinsparung von 30 Prozent erreicht werden!

Dazu KEM-Manager Martin Irmer: „Es gibt bereits einige erfolgreich umgesetzte Maßnahmen und laufende Initiativen in den Gemeinden zur angepassten Beleuchtungsreduzierung. Wir wissen, wie es geht und jeder kann in seinem Rahmen einen sinnvollen Beitrag dazu leisten. Ich würde mich über viele „helle“ Köpfe und praktische Unterstützer:innen freuen in unseren Ortschaften, Unternehmen und Haushalten“.

Neben Themen der Energieeinsparung wird die KEM Region Schöcklland in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von vielfältigen Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Energiewende spielen. Wir freuen uns über weitere aktive Beteiligung von Bürger:innen und Gemeinden sowie auf viele spannende Aktionen!

Übrigens: Am 28. Oktober ist Astronomie-Tag! Gleichzeitig ist Vollmond und um 22:14 eine partielle Mondfinsternis zu bewundern! Warum nicht einmal nachtaktiv einen kleinen Spaziergang in die Dunkelheit riskieren? 😉

Bild: © KEM+KLAR! Gemeinden der Region Schöcklland


Deine Gemeinde – unser Klima –> Das „Ich tu’s“-Klimaplanspiel in Kumberg

„Willkommen in der Region Wurzelwald“ heißt es am Freitag, dem 10.11.2023 von 15:00-20:00 Uhr im
Gemeindesaal der Gemeinde Kumberg.

In diesem vom Land Steiermark beauftragten Planspiel zum Thema Klimaschutz werden vier fiktive Gemeinden der Kleinregion „Wurzelwald“ dargestellt, die sich gemeinsam zur Einhaltung von Klimazielen verpflichtet haben. Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits in den Gemeinden spürbar und können nur gemeinsam in Angriff genommen werden. Deshalb haben die Gemeinden einen Klima-Pakt geschlossen und sich auf Klimaziele geeinigt, die zusammen erreicht werden sollen. Allerdings verfolgt jede Gemeinde auch eigene ökonomische Ziele … 😊

  • Für Erwachsenen und Jugendliche ab 15 Jahren mit Spaß am Spiel und Austausch
  • Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich
  • für Verpflegung und Getränke ist gesorgt
  • Die Teilnehmerzahl ist auf max. 30 Personen beschränkt daher bitten wir um Voranmeldung unter: kem@regionschoecklland oder telefonisch bei unserem KEM-Manager Martin Irmer, vielen Dank!

Wir freuen uns auf einen spannenden und spaßigen Tag mit euch im Wurzelwald!

Dies ist eine Veranstaltung der Klima- und Energie- Modellregion Schöcklland. Die Durchführung erfolgt im Auftrag des Landes Steiermark durch geschulte Moderatoren:Innen, Danke für die Unterstützung!

Folder Klimaplanspiel


„Gemeinsam handeln für ein klimafreundliches Schöcklland“

Nach dem gelungenen Start der Umsetzungsphase ist dies jetzt das Motto der Klima- & Energie- Modellregion Schöckland, dem gemeinsamen Projekt der Gemeinden Stattegg, Weinitzen, St.Radegund, Kumberg & Eggersdorf, für die kommenden Jahre.


KEM/Schöcklland. Mit diesem Projekt bekennen sich unsere Gemeinden ja zu einem nachhaltigen Umgang mit den verfügbaren und lokalen Ressourcen der Region. Dazu wollen wir unser Potential der Energieeinsparung voll ausschöpfen, unsere natürlichen Ressourcen optimal nutzen und regionales, nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen. Dafür werden bestehende Strukturen gestärkt und neue geschaffen werden, welche aktiv und wirkungsvoll in der Region die erforderlichen Maßnahmen umsetzen werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Integrierung und Mitarbeit der Bevölkerung ein. Dies wird durch
eine gut geplante und abgestimmte flankierende Öffentlichkeitsarbeit erreicht, welche ebenso die Bewusstseinsbildung in der Region fördert.

Hierzu unsere seit August 2023 aktiven 10 Maßnahmen-Schwerpunkte im Überblick:

In den kommenden Wochen und Monaten werden zu jeder Maßnahme und zur Thematik und den Hintergründen entsprechende Informationen laufend veröffentlicht.

Alle Mitbürger:innen sind herzlich eingeladen, sich an den Informationsveranstaltungen und Aktivitäten zu beteiligen und dabei aktiv mit einzubringen, ganz nach unserem Motto
„Gemeinsam handeln für ein klimafreundliches Schöcklland“.

Dazu gibt es in jeder Gemeinde ein regelmäßiges Informations- und Gesprächsangebot, auch für alle Fragen und Anregungen steht der Projektmanager für die KEM Schöcklland, Martin Irmer, gerne zur Verfügung: „Nach dem erfolgreichen Start der KEM im Rahmen der Mobilitätswoche freue ich mich darauf, in der Region, mit den Gemeinden und mit allen Bürger:innen weitere Maßnahmen und Aktionen für ein nachhaltiges und lebenswertes Schöcklland umsetzen zu können!“

MEDIENAUSSENDUNG, 29.September 2023
„Gemeinsam handeln für ein klimafreundliches Schöcklland“


Das Schöcklland wird klimafit

Mitte 2023 haben die Schöcklland-Gemeinden Eggersdorf bei Graz, Kumberg, St. Radegund bei Graz, Stattegg und Weinitzen ein gemeinsames Projekt zur Anpassung an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel gestartet. Die Widerstandskraft gegenüber klimwandelbedingte Extremereignisse, wie beispielsweise Trockenheit, Hitze oder Hochwasser, soll gesteigert werden. Die Land- und Forstwirtschaft soll dabei sukzessive auf den Klimawandel umgebaut werden. Der Wohn- und Baubereich soll die Auswirkungen des Klimawandels auch bei Neubauten oder Sanierungen berücksichtigen (z. B. Vermeidung großer nach Süden ausgerichteter Fensterflächen, passende Fassaden, Verschattung, Begrünungen etc.). Es gibt noch eine Reihe weiterer Sektoren, welche vom Klimawandel stark betroffen sind und deren Aufzählung den Umfang dieses Textes sprengen würde. Zusammengefasst soll mit solchen Maßnahmen das Schöcklland klimafit werden und zukünftig mit den Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich umgehen können. Im Gegensatz zur parallellaufenden „Klima- und Energie-Modellregion“ geht es bei der Anpassung an den Klimawandel nicht prioritär um den Klimaschutz, obwohl natürlich sämtliche Anpassungsmaßnahmen den Klimaschutz nicht behindern dürfen.

Dieses Vorhaben wird dabei über das Förderprogramm „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ abgewickelt und aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Aktuell stellen sich österreichweit 89 solcher Modellregionen ambitionierter Maßnahmen auf regionaler Ebene. Aktuell wird in der Region gerade an besagten innovativen und ambitionierten Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel gearbeitet, welche in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Ideen sowie Anregungen über Anpassungsmaßnahmen sind gerne willkommen.

Bitte nehmen Sie dazu an unserer Befragung teil: https://forms.gle/DZABb2zZuv1LtEkTA oder über den neben stehenden QR-Code:


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ durchgeführt.


Mobilitätswoche 2023

STRASSENMALAKTION „BLÜHENDE STRASSEN“

Der Straßenraum ist nicht nur Verkehrsfläche für Autos, sondern auch Lebensraum für uns alle und Schulweg für unsere Kinder. Um darauf aufmerksam zu machen, sollen in der Mobilitätswoche statt grauem Beton und Asphalt Malereien von Blumen, Wiesen, Bäumen, Tieren und Teichen die Straßenflächen schmücken.
Alle Volksschulen in unserer KEM-Region-Schöckelland nehmen in diesem Jahr an der Straßenmal-Aktion „Blühende Straßen“ teil. Wir freuen uns auf bunte und bleibende Eindrücke bei großen und kleinen TeilnehmerInnen.
Der genaue Termin und Ort wird kurzfristig mit der jeweiligen Volksschule vor der ersten Schulwoche abgestimmt.

AUTOFREIER TAG – 22. September 2023

Die „Europäische Mobilitätswoche“ zielt darauf ab, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen, umweltverträgliche Lösungen zu suchen und für klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren.
Eine autofreie Umwelt soll angestrebt und klimafreundliche Fortbewegung ermöglicht werden. Den „krönenden Abschluss“ bildet der autofreie Tag am Freitag, dem 22. September 2023 an dem sich alle BürgerInnen und Gemeinden beteiligen können, einen Beitrag zu leisten, nachhaltige Mobilität für uns alle zu etablieren.
Macht mit und lasst euer Auto für diesen Tag stehen und redet darüber mit Familie, NachbarInnen und KollegInnen.

Flyer


Vorstellung MODELLREGIONSMANAGER

DI(FH) MARTIN IRMER
Modellregionsmanager für die
GEMEINDEN der Modellregion SCHÖCKLLAND
• Gemeinde Stattegg
• Gemeinde Weinitzen
• Gemeinde St.Radegund bei Graz
• Marktgemeinde Kumberg
• Marktgemeinde Eggersdorf bei Graz

Einen schönen, guten Tag im Schöcklland,
heute freue ich mich, zum Start unserer Klima- und Energie-Modellregion, als nominierter Modellregionsmanager diese Gelegenheit zu meiner persönlichen Vorstellung zu erhalten.
Seit 10 Jahren lebe ich gut und glücklich in Kumberg, bin viel unterwegs in den Nachbar-Gemeinden, in einer sehr freundlichen und wirklich schönen Umgebung und habe hier meinen Lebensmittelpunkt für Familie, Freunde und Beruf gefunden.
Als Diplom-Bauingenieur, Energieberater und Unternehmensberater für Qualitäts- und Systemmanagement ist es meine Aufgabe, Betriebe und Organisationen zu beraten, zu optimieren und nachhaltig weiter zu entwickeln, gemeinsam mit den Menschen vor Ort.
Darüber hinaus möchte ich in allen meinen Lebensbereichen aktiv einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der anstehenden Klima-Agenda leisten, denn der Klimawandel ist auch in unserer Region angekommen, sichtbar und kaum aufzuhalten.
Wir können jetzt alle gemeinsam diese Herausforderungen proaktiv als Chance nutzen und die dazu erforderlichen Maßnahmen setzen: Für eine nachhaltige und klimaneutrale Entwicklung unserer Region, lebenswert im Sinne unserer Kinder und nachfolgenden Generationen.
Ich möchte dazu mit Energie und Engagement in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und allen BürgerInnen dieses Projekt in den kommenden 2 Jahren managen und kann dafür vielfältige und langjährige Erfahrungen einbringen.
Es ist mir eine große Freude und Ehre als MODELLREGIONSMANGER dabei einen wesentlichen und positiven Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung des Schöckllandes leisten zu können.
Vor allem freue ich mich auf eine engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit BürgerInnen, Gemeinden und allen Beteiligten, hierfür bereits jetzt vielen Dank!

Modellregionsmanager Martin Irmer
Infangweg 22 | 8062 Kumberg | 0670 5555292 | KEM@regionschoecklland.at | www.regionschoecklland.at


Schöcklland-Gemeinden starten gemeinsam Klimaschutzmaßnahmen

Die Schöcklland-Gemeinden Eggersdorf bei Graz, Kumberg, St. Radegund bei Graz, Stattegg und Weinitzen haben ihre Kräfte gebündelt und starten nun mit der Umsetzung von verschiedenen Klimaschutzmaßnahmen. Bei der Auswahl der Maßnahmen flossen nicht nur die zahlreichen Rückmeldungen aus der Onlinebefragung ein, sondern es wurden auch die Ergebnisse aus den Workshops mit der Bevölkerung und mit Gemeinderät:innen, sowie Feedback aus vielen Gesprächen und Anregungen aus der Region berücksichtigt. Folgende Klimaschutzmaßnahmen wurden dabei ausgewählt und werden in den nächsten 2 Jahren umgesetzt:

  1. Einrichtung einer zentralen Ansprechperson / eines Projektleiters für sämtliche Fragen des Klimaschutzes im Umfang einer Halbtagsstelle
  2. Kostenlose Sprechtage und Unterstützungen bei Förderungen sowie Förderabwicklungen durch einen Projektleiter
  3. Umfassende Informationsvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
  4. Kommunale Energiebuchhaltung: Erfassung des Ist-Zustandes für Strom, Wärme, Wasser im Bereich öffentlicher Gebäude und öffentlicher Außenbeleuchtung bzw. Anlagen
  5. Klimaschutzorientierte, effiziente und erneuerbare Trinkwasserversorgung
  6. Fossilen Kesseltausch (Raus aus fossilem Öl und Gas) sowie Klimaschutzorientierung im Baubereich forcieren
  7. Forcieren von Energiegemeinschaften
  8. Photovoltaik, Kleinwindkraft und Stromspeicher ausbauen (inkl. Unterstützung beim Stromnetz-Zutritt)
  9. Förderung der aktiven Mobilität (= Alltagsradeln und -gehen)
  10. Umsetzung eines Klimaplanspieles für Jugendliche sowie für Erwachsene
  11. Sondierung und Harmonisierung der kommunalen Umwelt-Förderungen (inkl. Kriterien und Höhe) sowie Konzeption bzw. Machbarkeitsstudie zu einem regionalen „Leuchtturm- bzw. Vorzeigeprojekt“
  12. Forcieren einer nachhaltigen Nah- und Abwärme samt holz- und gasförmiger Biomasse
  13. Sanfte bzw. klimaschutzorientierte Mobilitäts- und Verkehrsplanung forcieren

Die ausgewählten Klimaschutzmaßnahmen sind sehr umfassend und untermauern die große Bereitschaft der Gemeinden, Klimaschutz im Schöcklland ernsthaft voranzutreiben. Im Spätsommer / Frühherbst folgt dazu eine weitere Information samt Vorstellung des Projektleiters.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energiemodellregionen“ durchgeführt.

Marktgemeinde Kumberg
+43 3132 22 03
gemeinde@kumberg.at

Parteienverkehrszeiten
Montag: 8.00-12.00 Uhr
Dienstag: 8.00-12.00 Uhr
Mittwoch: 8.00-12.00, 17.00-19.00 Uhr
Donnerstag: 8.00-12.00 Uhr
Freitag: 8.00-12.00 Uhr